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An solchen Tagen kommt auch mal das gute Halfter rauf!

 

 

 

 



 

 

Turniere

Eines der schönsten Katipel der Reiterei, wenn es richtig gemacht wird. Wir interessieren uns hier mal aus der Sicht des Zuschauers, nicht des Teilnehmers.
Wer einfach so auf irgendein Turnier geht, kann alles mögliche erleben- vom drittklassigen Stoppelfeld bis hin zu der großen Veranstaltung. Man sollte ein bißchen schauen- will man nicht "nur" zusehen, sondern auch ein
bißchen lernen, es empfiehlt es sich immer, ein größeres Turnier zu besuchen, allerdings kann das den angehenden E- oder A-Reiter auch gehörig frustrieren.
Wichtig sind auch in unseren Augen weniger die Erfolge, als vielmehr das Drumherum, wie ordentliche Anlagen, geflegte Reitplätze, grün und - so blöd  es klingt- gepflegte Pferde. All das gibt einen guten Eindruck, und wenn dazu noch gut geritten wird, hat man für relativ wenig Geld einen sehr schönen Nachmittag (oder auch ganzen Tag) verlebt.
Leider kann kein Turnierchef das Wetter vorbestellen, hat man aber das Glück, im Sommer eine gute Veranstaltung zu besuchen, erinnert man sich gerne und lange daran.

Aufgehäufte Misthaufen und ausrangierter Metallschrott gehören aber eigentlich nicht in den Weg, den jeder Besucher gehrt, das macht keinen guten Eindruck, schon gar nicht bei großen Veranstaltungen, sondern geben dieser dann den Eindruck eines gewollt, aber nicht gekonnt. Immerhin wird bei höherklassigen Veranstaltungen auch Eintrittsgeld verlangt, im Gegenzug sollte dem Besucher dann auch ein gepflegtes Gelände gezeigt werden können, alles andere wirkt billig.

Wer abgesehen davon die Gelegenheit hat, sollte auch mal selber mithelfen, da lernt man am meisten, einfach, weil man ständig damit zu tun hat, z.B. bei  Reiter reinrufen und dergleichen mehr. Aber Achtung: Die Nerven der meisten liegen an diesen Tagen ein wenig blank, also auch immer eine gehörige Portion Verständnis mitbringen und selber die Ruhe bewahren, das hilft dann auch den Reitern.

Wer jemals mitgeholfen hat, vergisst das nie, und  irgendwann will man selber dann auch mal starten- das ist aber ein Kapitel für sich und  braucht meistens einige Zeit.


Ist man aber kein so erpichter Reiter- und  das gibt es ja auch-, dann kann man sich in aller Ruhe an den Pferden erfreuen, das Gras riechen, während man sich an dem Zaun anlehnt, sich dabei von der Sonne bescheinen lassen und sich mal zwischendurch ein Eis holen....während einen die Mücken fast auffressen, Autsch!- Es gibt kaum etwas schöneres!

Das ist Reiten in Vollendung, und nur wenige haben das Glück, da mitmachen zu können- aber zusehen und genießen kann man immer!

Pferde: Brandenburger-Alt-Oldenburger und Impressionen von den Deutschen Meisterschaften in der Dressur

 

 

             

 

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